
Die Technische Endoskopie ist eine moderne und kostengünstige Methode der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung in vielen Branchen der Industrie und im Bauhandwerk. Technische Endoskope haben sich bestens bewährt zur visuellen Prüfung von schwer zugänglichen Hohlräumen oder Bauteilen. Eine zeitaufwendige Demontage ist nicht notwendig.
Die Anwendung ist äußerst vielfältig. Von der klassischen Turbineninspektion bis zur Betrachtung von unzugänglichen Hohlräumen in der Archäologie spannt sich ein weiter Bogen von Nutzungsmöglichkeiten.
Breites Prüfspektrum für schwer zugängliche Bereiche
HSW bietet die Technologie der Visualisierung von Bereichen, die mit dem bloßen Auge direkt nicht erkennbar sind. Speziell entwickelte Optiksysteme, die auch in der Medizintechnik erfolgreich eingesetzt werden, erzeugen beurteilungsfähige Bilder dieser Bereiche und liefern schnell Überblick und Sicherheit. Diese Bilder können mit entspanntem Auge via Okular betrachtet bzw. über eine Kamera wiedergegeben werden. Effektive Lichtleitsysteme führen das Licht gezielt an die Spitze des Endoskops. Die hoch robusten Konstruktionen der HSW-Endoskope sind perfekt dafür entwickelt, um der hohen Beanspruchung im industriellen Einsatz dauerhaft standzuhalten.
Blickrichtungen
Die Prüfbereiche liegen im Verborgenen. Über verschiedene Blickrichtungen wird die Prüfung via Endoskop überhaupt ermöglicht. Bestimmte Bereiche können über verschiedene Blickwinkel auch seitlich oder sogar um die Ecke herum betrachtet werden. Die Blickrichtung „geradeaus“ wird mit 0° angegeben. In verschiedenen Stufen sind Winkel von 0° bis 110° möglich.
Blickfeld
Der Öffnungswinkel bestimmt den sichtbaren Bildausschnitt. Je nach Gradangabe des Winkels für das Sichtfeld ist das Endoskop vom Weitwinkel- bis zum Tele- Instrument einsetzbar.